Ein idyllischer Alpensee in den Bergen.

Wer Wildtiere und Pflanzen liebt, sollte sich den Nationalpark Hohe Tauern unbedingt einmal anschauen! Er gehört zu den großartigsten Hochgebirgslandschaften der Erde. Du findest hier einen außergewöhnlichen Artenreichtum. Dazu zählen auch viele Pflanzen und Wildtiere, die ursprünglich aus den zentralasiatischen Kältesteppen, aus der Arktis oder auch aus Südeuropa stammen.
Du findest hier ein Drittel aller in Österreich nachgewiesenen Pflanzenarten. Bei den Säugetieren, Vögeln, Amphibien und Reptilien sind es um die 50%.

Der Nationalpark hat eine gesamte Fläche von 1.856 Quadratkilometer und teilt sich in eine 1.213 Quadratkilometer große Kernzone und eine 643 Quadratkilometer große Außenzone ein. Dabei erstreckt er sich über drei Bundesländer.
Alle bedeutenden alpinen Ökosysteme sind großflächig und ungestört erhalten.
Diese beeindruckende Biodiversität resultiert aus den vielfältigen geologischen, klimatischen, hydrologische und geomorphologischen Standortbedingungen im Hochgebirge. Natürlich spielen auch die differenzierten Anpassungsstrategien der Pflanzen und Tiere eine große Rolle.
Du hast im Nationalpark die Möglichkeit alle Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis zu erleben. Dafür musst du nur von den Tälern zu den höchsten Gipfeln wandern und durch querst somit die unterschiedlichen Klimazonen in den Höhenstufen.

Als kleines Highlight kannst du dir das Tauernfenster, ein in Form und Größe weltweit einzigartiges tektonisches Fenster, anschauen. Dieses bietet dir einen Einblick in das tiefste tektonische Stockwerk der Alpen. Es ist damit der Schlüssel für das Verständnis des geologischen Aufbaus der Alpen.